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Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde der Gemeinde,
 
Wölfe zu Gast bei Lämmern; Panther zu Gast bei Böcken. Raubtiere in der Gemeinschaft und unter dem Schutz friedlicher Haustiere. Verkehrte Welt?
In der Tat. Jedenfalls völlig andere Zustände als in unserer jetzigen Welt. Das Bild einer geheilten Schöpfung, das der gefallenen Schöpfung vermittelt wird. Eine prophetische Friedensvision, die zur Zeit des Propheten wie in unserer Zeit ihre Bedeutung hat. Damals wie heute wurde die Welt von Krisen und Unsicherheit geschüttelt. Der Mensch konnte und kann nicht einmal mit dem Menschen friedlich zusammenleben; geschweige der Wolf mit dem Lamm! Oder die Kuh mit dem Bären oder der Säugling mit der Giftschlange, wie es im weiteren Text heißt.
Doch diese gefallene Welt ist kein hoffnungsloser Fall. Kriegsberichte werden nicht die letzten Nachrichten sein. Gott wird Seine geliebte Schöpfung heilen. Dazu ist Jesus in die Welt gekommen, der Anfang der neuen Schöpfung. Der Sieger über Sünde und Tod. Der erwartete Messias, der eine Friedensordnung aufrichten wird, die diesen Namen wirklich verdient. Zunächst hat Er dafür gesorgt, dass sündige Menschen Gemeinschaft mit dem heiligen Gott haben können. Dass Menschen neue Gemeinschaft miteinander haben können. Dass Zäune niedergerissen werden und Beziehungen heil werden. Dass die Botschaft des Friedens Gottes in einer Welt voll Hass und Gewalt verkündigt wird.
Das Prophetenwort vom kommenden Friedensreich des Messias ist kein weltfremder Wunsch. Er kann schon bei uns ein Stück Wirklichkeit werden. Da müssen wir nicht bei den Wölfen und Panthern anfangen. Aber bei uns - in unseren Beziehungen. Wie wir als Menschen miteinander umgehen. Nämlich nicht wie Wölfe, Panther oder Löwen. Sondern wie das Lamm Gottes, das als Kind in diese Welt kam. Wie der gute Hirte der Schwachen und Bedürftigen. So können wir schon hier und heute mit Jesus an der Veränderung der Verhältnisse in dieser Welt arbeiten. Und so Wegbereiter Seines Kommens sein.
     Komm in unsre stolze Welt, Herr, mit deiner Liebe Werben.
     Überwinde Macht und Geld, lass die Völker nicht verderben. 
     Wende Hass und Feindessinn auf den Weg des Friedens hin. (Feiern & Loben, Nr. 195, Str. 1)
 
Eine gesegnete Advents- und Festzeit wünsch Euch 
Euer Pastor Rainer Kühnel
 

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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